Chronologie Endurias: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 14. Januar 2015, 14:14 Uhr

Eine grobe Chronologie der Ereignisse auf Endurias vor 759 n.G.

Dieser Artikel stellt bisher nur einen groben Abriß dar; die einzelnen Ereignisse müßten noch ausformuliert werden. Tippfehler sind noch viele drin - diese auszubessern ist natürlich jedem freigestellt. :-)



(unbekannt) Alte Zeit, Frieden der Völker

(unbekannt) Schaffung der Elascar

Während die sterblichen Völker der Elfen, Gnome, Menschen und Zwerge die Priesterschaften bildeten, um die Götter zu ehren und selbst nur Elementarmagie wirken konnten, waren die Elascar als allgöttliche Rasse auch im Stande, die höheren Magien anzuzapfen und sich mit deren Hilfe zu Herrschern über die Sterblichen aufzuschwingen.


(unbekannt – 0) Der Krieg um die Macht

Die Sterblichen Völker schlossen sich unter den Priestern zusammen, um gegen die Herrschaft der Elascar-Magier aufzubegehren. Im Verlaufe des Krieges entstanden die Halbelfen, und beide Seiten erschufen die Monster. Die Welt wurde entvölkert, von den Elascar überlebetn nur die sieben mächtigsten und Krandolleigh verriet die Sache der Sterblichen. Sei es, weil er sich eigene Macht dadurch erhoffte oder weil er wirklich glaubte, im Sinne Scerals zu handeln. Dies wird in unterschiedichen Legenden unterschiedlich ausgelegt.

( 1 ) Die Gründung Palandurs

Im Zentrum des Landes errichteten die Sieben einen Turm, von dem aus sie herrschen wollten und der zum Zentrum einer riesigen Stadt wurde.


( 30 - 150 ) Die Gründung der Sieben Türme

Die Elascar zerstritten sich jedoch und jeder von ihnen wollte seine eigenen Interessen fördern. Jeder nahm sich eines Teils der Bevölkerung an (je nach Vorliebe Elfen, Zwerge oder von jedem Volk einige) und gründete in einem Teil des Landes ein eigenes kleines Reich, mit einem eigenen Magierturm, der aber nur an ihn selbst gebunden war.


( 1 – 600) Die Zeit des Aufbaus

In Palandur durften die Sterblichen ihre eigene Gesellschaftsstruktur errichten, so lange die Gebote aller Magier (innerhalb des Bannkreises bleiben, keine Waffen tragen, u.a.) befolgt wurden. Um die Einhaltung der Gesetze zu Überwachen, wurden die Wächtergolems geschaffen. Das Leben verlief in geregelten Bahnen und eine Verwaltung wurde errichtet. Die Anbetung der Götter blieb erlaubt, wurde aber überwacht (Augen und Ohren der Elascar), ebenso wie alle anderen Bereiche des Lebens. Zu dieser Zeit wurde auch Die Purpurne Garde ins Leben gerufen.

In den Turmstädten herrschte jeder Elascar nach seinem Gutdünken, weshalb jede der sieben Turmstädte ihre eigenen Regeln besaß.

Gelegentlich führten die Elascar-Magier auch Kriege gegeneinander, bei denen sie „ihre“ Sterblichen Untertanen ins Felde schickten und gegen die Turmstadt eines anderen ziehen ließen.

Draußen im Land gab es aber immer noch „Freie“. Wenige Sterbliche, die vereinzelt lebten und sich bedeckt hielten, um nicht die Aufmerksamkeit der Elascar auf sich zu ziehen und dadurch vernichtet zu werden. Die einzige Ausnahme bildeten die Horras. Die Horras erhielten sich eine lockere Zusammengehörigkeit und können zu diesem Zeitpunkt als freies Volk betrachtet werden.


(um 620) Angriff der Horras

Die Horras waren es Leid, sich vor den Elascar verstecken zu müssen und führten einen Großangriff auf die Hauptstadt aus. Da sie keine Monster waren, konnten sie in den Bannkreis eindringen und verheerten Felder, Minen und Haine. An der Stadtmauer scheiterten sie jedoch und mussten sich zurückziehen, um eine neue Taktik zu wählen. Die Folgen des Angriffs waren:

- Die Bevölkerung der Hauptstadt erkannte, dass man durchaus in der Wildnis überleben konnte und dass es dort Freie gab. Über Generationen hinweg war ihnen beigebracht worden, dass sicheres Leben nur unter dem Schutz der Elascar möglich sei, doch unter dem Eindruck der neuen Erkenntnisse entstand schnell Widerstand.

- Die Sieben Magier vereinten sich noch einmal gegen die Sterblichen, um diese Bedrohung auszuschalten. Armeen wurden nun auch in der Hauptstadt ausgehoben und mehr Sterbliche als in der ganzen Zeit seit dem Krieg um die Macht bekamen auf ihren Märschen die Außenwelt zu sehen. Dadurch bildeten die Sterblichen wieder ein Verhältnis zur Natur und den Freien Geistern, besonders Ziphelys.


( 637 - 658 ) Horras-Feldzüge und beginnender Widerstand

Weil der Krieg gegen die Horras sich wegen deren Verschlagenheit und deren besserer Kenntnis der Wildnis immer mehr in die Länge zog, wurden mehr und mehr Bewohner der Städte für den Krieg rekrutiert. Die Gnadenlosigkeit des Feldzuges und der Einfluss von Ziphelys mehrten die Unzufriedenheit in der Hauptstadt. Heimlich und nur langsam, um nicht die Aufmerksamkeit der Elascar und ihrer Schergen zu erregen, formte sich eine Widerstandsbewegung.

658 waren die Siedlungen der Horras alle zerstört; ihr ehemals so stolzer Stamm im Grunde vernichtet und die versprengten Überlebenden wurden zu Räubern und Halsabschneidern, die den Bewohnern der Städte Rache geschworen hatten.

( ab 650 ) Beginnender Widerstand

Den Elascar wurde bewusst, dass ihre Schöpfer der Grund dafür waren, dass sie keine absolute Macht besaßen. Solange die Götter noch über ihnen standen, so lange würde es Kreaturen wie die Horras geben, die sich ihrer Macht widersetzen. Um dieses Problem zu lösen, suchten sie nach einem Weg, selbst zu Göttern zu werden und ihre Schöpfer vernichten zu können. Dazu schlossen sie sich zusammen und zogen sich in ihrem gemeinsamen Turm in Palandur zurück. Die Kontrolle des Krieges und der Bürger überließen sie ihren Getreuen und Augen und Ohren.

Der Widerstand war durch den Krieg zwar verringert worden, doch abgeschreckt von der Brutalität des Feldzuges liefen nun sogar Loyalisten und selbst Mitglieder der Purpurgarde zum Widerstand über. All dies musste jedoch weiterhin heimlich geschehen, um die Bürokratie und Verwaltung der Stadt unbemerkt unterwandern zu können.

(662) Der Fall der Elascar, Zerstörung der Türme, Aufstand

Der Zirkel der Sieben versuchte durch ein magisches Ritual Göttlichkeit zu erlangen und sich über seine Schöpfer zu erheben. Blitze zerrissen die Nacht über Palandur und erschlugen die letzten sieben Elascar. Zum gleichen Zeitpunkt stürzten ihre Türme in den Exklaven ein, denn sie waren an das Leben ihrer Herren gebunden. Die Götter zogen sich, traurig und bestürzt über das Ende ihrer Geschöpfe, von der direkten Einflussnahme auf das Leben in Endurias zurück.

Durch die Zerstörung der äußeren Türme und dem Brand im Turm der Hauptstadt wurde der Bevölkerung bewiesen, dass die Macht der Elascar gebrochen war. Der Aufstand, der bereits vorbereitet worden war, flammte auf, um die letzten Strukturen der Tyrannenherrschaft zu beseitigen. Doch die Wirren des Aufstandes und die verlorene Ordnung führten zu einem Bürgerkrieg, in dem jeder gegen jeden kämpfte. Auch in den Turmstädten wurde gekämpft und letztlich führte das Versagen der Ordnung in diesen dazu, dass Untiere in die Städte eindrangen. Die Sterblichen wurden dadurch gezwungen, Schutz in Palandur zu suchen, dessen Bannkreis als einziger noch intakt war.

( 662 – 686 ) Bürgerkrieg

In den Wirren des Bürgerkrieges wurde die Hauptstadt stark zerstört und nur der Turm blieb davon unberührt, weil mächtige Magie ihn schützte. Es dauerte mehr als zwei Jahrzehnte, bis die Völker innerhalb der Mauern wieder zur Ruhe kamen – einige verließen die Stadt und suchten ihr Auskommen in der Wildnis, um dort etwas Neues aufzubauen oder sich freien Gruppen anzuschließen, die es gegeben haben soll.

Am Ende des Bürgerkrieges waren nur wenige Bürger in Palandur übrig, die eine neue Ordnung für sich zu finden suchten, einen Rat bildeten, die ausgeschalteten Wächtergolems umfunktionierten oder eine neue Stadtwache errichteten. Das Leben begann sich zu normalisieren.


( 688 ) Quent und die Portale

Der Halunke Quent fand einen Weg in den Turm der Magier und entdeckte dort Pläne und einen Prototypen für die Kleinportale, mit deren Hilfe Bannkreise um Siedlungen errichten werden können. Er entwendete diese, wurde aber beim Verlassen des Turms beobachtet, so dass nun auch andere den Weg in den Turm fanden. Es war nicht sofort ersichtlich, was Quent entwendet hatte, doch als Klarheit darüber herrschte, setzte man ihm nach. Diese Portale hättem in der Hand eines Verbrechers zu viel Schaden anrichten und den gerade erst wieder gewonnenen Frieden bedrohen können.


( 688 – 703 ) Die Jagd auf Quent und seine Bande

703 wird Quent schließlich gefasst und das Verhängnis der Portale erkannt. Sie müssen regelmäßig gewartet werden.


( 703 – heute )

56 Jahre, in denen die Wunden der Tyrannenherrschaft und des Bürgerkrieges geleckt werden; 56 Jahre, in denen sich die Gesellschaftsordnung der Hauptstadt festigen kann; 56 Jahre, in denen die Gelehrten, Magier und Erfinder die hinterlassenen Artefakte der Elascar studieren und herausfinden können, wie sie für den Nutzen der Sterblichen dienlich gemacht werden können, sei es durch Abänderung oder Kopie; 56 Jahre, in denen die Bevölkerung der Hauptstadt überhaupt erst wieder eine Größe erreicht, bei der an neue Ansiedlungen zu denken erst Sinn ergibt.