Wächter Esgaroths: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Evergore Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (1 Version importiert: Import Hyb)
 
 
Zeile 107: Zeile 107:
  
 
Traurigerweise zerfiel die Gemeinschaft nach und nach, sodass auch die Stadt verfiel. Nunmehr steht nur noch ein armseliges Wirtshaus in der Gegend.
 
Traurigerweise zerfiel die Gemeinschaft nach und nach, sodass auch die Stadt verfiel. Nunmehr steht nur noch ein armseliges Wirtshaus in der Gegend.
 
+
[[Kategorie:aufgelöste Gilden in Dunladan]]
[[Kategorie:Gilden in Dunladan]]
 
[[Kategorie:Aufgelöste Gilden]]
 

Aktuelle Version vom 24. Januar 2015, 01:40 Uhr

Die Wächter Esgaroths waren eine Gilde, doch löste diese sich auf, d.h. diese Gilde ist nicht mehr existent!

Cainea war vom Anfang an lange Zeit die Gildenleiterin. Die Gilde kümmerte sich fast ausschließlich um ihre Stadt Esgaroth. Alles was außerhalb geschah, berührte sie nicht im Geringsten.

Einzig und allein verkaufte diese Gilde Waren, die die Mitglieder in ihrer Freizeit herstellten, an Außenstehende.

Die Herkunft der Gilde

Aus dem Stadtarchiv von Esgaroth, niedergeschrieben 692 nach den Brüderkriegen von einem unbekannten Verfasser:

Die Nächte waren dunkel und gefährlich, Rauch bedeckte den Horizont, der Wind wehte den Gestank verbrannten Holzes und verbrannten Fleisches in Richtung der Siedlung Esgaroth. Wieder war eine Siedlung Plünderern und Mördern zum Opfer gefallen, die Bewohner vergewaltigt, ermordet oder verspeist, die Felder abgebrannt, das Vieh abgeschlachtet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Esgaroth selbst Opfer dieser herumstreunenden Bande von Orks, Ogern und deren Halbblut-Brut, würde. Angst machte sich unter den Bewohner bereit, lange konnte es nicht mehr dauern, der Angriff auf die Siedlung würde in ein paar Wochen stattfinden, schließlich besaß sie keine Verteidigungsanlangen und die Bewohner waren keine Krieger, sondern Bauern, die nur die Feldarbeit kannten. Viele ließen Haus und Hof hinter sich, um dem Grauen zu entkommen, das Ende der Siedlung und deren Bewohner schien unausweichlich. Einige der fahrenden Händler ließen verlauten, eine Söldner Gruppe sei in der nächsten Stadt. Man könnte sie anzuheuern, um mit diesen Unmenschen fertigzuwerden. Aber der Preis würde hoch sein, kaum zu tragen für eine kleine Siedlung wie Esgaroth. Viele der älteren Dorfbewohner schüttelten nur den Kopf, für sie war das Ende schon längst gekommen, wozu also noch kämpfen, es würde alles nur noch schlimmer machen. Doch um die Söldner bezahlen zu können, kam die Siedlung zu dem Schluss, alles Geld was sie besaßen als Bezahlung anzubieten mit der Garantie, dass die Söldner die nächsten fünf Jahre dort eine Scheune zur Verfügung bekommen, wo sie sich und ihre Sachen unterbringen können, Verpflegung würden sie für die Zeit auch bekommen. Für viele Söldner zwar ein verlockendes Angebot, doch war es ein Vertrag für längere Zeit mit nicht mehr als einem Dach über den Kopf und Essen, für viele nicht das was ein Söldnerleben versprach. Schließlich kam eine Zwergin in die Siedlung, ihr Namen war und ist Cainea. Sie ließ verlauten, dass ihre Söldner, deren Zusammenschluss als Freie Söldnergemeinschaft Dunladans bekannt war., sich dieser Aufgabe widmen würden. Die darauf folgenden Tage waren sowohl wie für die Söldner als auch für die Siedler harte Arbeit, denn sie hoben Verteidigungsstellungen aus und planten die Verteidigung der Siedlung. Schließlich kam der Tag, an dem Esgaroth Ziel der Plünderer und Mörder sein sollte. Allerdings wussten die Schergen eines nicht: Esgaroth war vorbereitet.

Die ersten Felder wurden angezündet, das erste Vieh getötet, doch niemand stürmte aus den Häusern. Die Bande, den Sieg gewiss, strömte durch die Straßen und spalteten sich in kleine Gruppen auf, um so schnell und so viel wie möglich zu plündern. Dies war der Punkt in dem Plan der Söldner wo sie anfingen zu agieren. Zusammen mit den Siedlern griffen sie die kleinen, verteilten Gruppen an und erkämpften sich den Sieg, doch der Preis war trotz der Planung hoch, viele Söldner und Siedler fanden den Tod.

Die Siedler machten sich daran ihre Häuser, soweit sie beschädigt waren, und das waren viele zu reparieren, unerwarteter Weise erhielten sie sofortige Hilfe von den Söldnern. So standen Tage später wieder alle Häuser in der Siedlung und auch die zuvor geflohenen Siedler kamen wieder zurück. Die Siedlung erholte sich sehr schnell, nicht zuletzt dank der Hilfe von Cainea und ihren Leuten.


Wenige Wochen später machte sich der größte Teil der Söldner auf die Suche nach den Überresten jener Bande die soviel Unruhe in die Gegend brachten, um sie vollkommen aus Dunladan zu vertilgen. Als die Söldner nach einigen Tagen Abwesenheit wiederkamen, hielten die Siedler eine Überraschung für die Söldner bereit. In der Mitte der Siedlung ragt ein Statue empor, die Statur eines Kriegers, das Schwert in der einen Hand in der anderen ein Schild, welches eine Gravur trug, die da lautet: Zu Ehren derjenigen, die für diese Leute, die hier wohnen, bis in den Tod gingen. Der Dorfälteste kam auf Cainea zu und bat sie sich auch in Zukunft ungeachtet des Vertrages den die Söldner unterschrieben haben für die Siedlung einzusetzen. Cainea verstand zunächst nicht genau was der Sprecher nun genau meinte. Der Sprecher meinte darauf, dass die Siedler in Anbetracht der Leistung der Söldner sie gerne zu Stadtherren ernennen würden, sie würden desweiteren versorgt werden, solange sie die Siedlung beschützen würden. Cainea, verlegen über diese Großzügigkeit, nahm dankend an. Seit dem Zeitpunkt, da die Söldner sich um die Siedlung kümmerten, hat die Siedlung einen Aufschwung erlebt. Viele neue Siedler kamen nach Esgaroth, angelockt durch die Schirmherschafft der Söldner, aber nicht nur neue Siedler kamen, auch neue Söldner und Handwerker kamen.

So kam es, dass Esgaroth viele neue Häuser aufbaute, die als Arbeit- und Wohnstätte für alle neuen Bewohner dienen sollten. Und Esgaroth wird weiterhin den Aufschwung nutzen um sich zu einer bedeutungsvollen Stadt hochzuarbeiten. Die Söldner gewöhnten sich bald sehr an das Leben in Esgaroth, dass sie nicht mehr Söldner, sondern fortan "die Wächter Esgaroths" genannt werden wollten. So waren schließlich aus einer umherziehenden Söldnergemeinschaft eine ansässige Gesellschaft geworden.

Traurigerweise zerfiel die Gemeinschaft nach und nach, sodass auch die Stadt verfiel. Nunmehr steht nur noch ein armseliges Wirtshaus in der Gegend.