Diener der Freien Geister

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Entstehung

Nach dem Angriff der Horras auf die Stadt Palandur ging ein Ruck durch die ansässige Bevölkerung. Man besann sich eines nebligen Freiheitsgedankens, ein Gedanke, der seit nunmehr Jahrhunderten unterdrückt wurde und keine Beachtung fand. Die vorherrschende belastete Meinung zu den Göttern und nicht zuletzt die Erinnerung an den Verrat eines Sceral-Priesters, bereitete den Weg für eine Verehrung der Freien Geister, wie sie zuvor nicht stattgefunden hatte. Die Geister versinnbildlichten den Gedanken der Freiheit, weil sie niemandem Untertan waren und sich keinen Fesseln hingaben. Doch die Augen und Ohren der Elascar waren scharf und aufmerksam, so daß man sich im Verborgenen aufhalten mußte. Und so enstanden verschiedene freie Kulte, die sich jeweils einem der Geister widmeten. Den Freien zu dienen war keine Knechtschaft, sondern Befreiung von der Unterdrückung. Und so war eine neue Bewegung geboren, der sich zwar nicht alle anschlossen, die sich allerdings weit verbreitete, so daß man auch heute noch immer wieder Anhängern dieser Kulte in Endurias begegnet.

Struktur

Da diese Kulte so freiheitsliebend sind, gibt es keine wirklichen Strukturen. Normale Anhänger nennen sich Diener oder Dienerin des bestimmten Geistes, während einige Wenige als Hohe Diener und Dienerinnen bezeichnet werden. Es ist nicht wirklich festgelegt, wann jemand diese Stufe erreicht. Hat ein Diener vieles aus seinem Leben für die Geister zu berichten, wird er von den anderen als Hoher Diener bezeichnet. Eine hierarchische Bedeutung hat das nicht, fungiert die Person doch höchstens als Ratgeber. Ein geistges Oberhaupt existiert nicht und widerstrebt dem Freiheitsgedanken.
Alle Geister sind gleichgestellt, so daß sich kein Kult über den anderen erhebt. Mitunter mag es zu Streitigkeiten zwischen den Anhängern verschiedener Geister kommen, doch sind sie sich in der Regel einig. Streitigkeiten werden schnell begraben.

Verhalten

Die Diener und Dienerinnen bemühen sich, ihrem Geist zu gefallen und predigen jederorts die Herrlichkeit der Freien Geister. Sie klären auf, daß man sich der Geister nicht bedient, sondern sie achten und ihrem Beispiel folgen soll.
Jeder Kult hat seine eigenen Rituale und Geflogenheiten, die das Auftreten eines Anhängers noch weiter spezifizieren.

Besonderheiten der einzelnen Kulte

Diener Tirkans

Die Diener Tirkans eifern dem Geist der Erde nach und haben dieses zu ihrem Element auserkoren. Magiebegabte nutzen die heilenden und zerstörerischen Kräfte der Erde.
Sie ehren die Erde und das Land und predigen von dem Geschenk, daß den Völkern gegeben wurde, daß sie auf der Welt leben und gedeihen können. Nicht selten üben Diener Tirkans Handwerke aus, die mit der Erde in Verbindung stehen. Sie gehen auf in harter Arbeit, wenn sie dem Freien Geist nacheifern.
Zu erkennen sind sie häufig an einer Narbe, die sich auf ihrer Stirn befindet. Man fügt sie sich selbst zu und heilt die Wunde dann mit der Erdmagie, so daß kein größerer Schaden entsteht und nur ein Mal zurückbleibt. Man gedenkt damit dem Raub des dritten Auges Tirkans durch den Gott Xzarrus. Die Diener wollen offen zur Schau stellen, wie die Götter die Freiheit einschränken. Besondere Fanatiker gehen sogar soweit, sich ein Auge auszustechen, da sie der Meinung sind, daß eine bloße Narbe nicht den Verlust Tirkans wiederspiegelt. Diese Praktiken sind allerdings nicht weit verbreitet und findet bei den wenigsten Anklang.

Diener Umandias

Die Diener Umandias haben sich dem Element des Wassers verschrieben. Sind sie der Magie fähig, so üben sie üblicherweise Wasserzauber aus. Ansonsten sehen sie im Wasser den Ursprung des Lebens, denn es nährt die Lebewesen und füllt sie mit Kraft.
Die Feiertage der Umandia sind ihnen die wichtigsten, so daß sie diese in ihrem Sinne feiern. Doch auch an anderen Tagen preisen sie Umandias Wirken und erzählen gern von ihr.
Zu erkennen sind sie oft daran, daß sie Umandias Träne tragen. Dabei handelt es sich natürlich nicht um das richtige Artefakt, sondern um Repliken. Unter dem normalen Volk sind ähnlich geformte und gefärbte Steine üblich. Sie werden an einer Kette oder als Anhänger gut sichtbar getragen. Reichere Leute können sich zumindest echte Edelsteine leisten, die dem Original am meisten gleichen. Da diese Steine jedoch auch bei Dieben begehrt sind, sieht man seltener Diener damit herumlaufen. Eine andere übliche Form bilden aufgenähte Stoffe in Tränenform an der Kleidung. Ganz selten werden blaue Schärpen verwendet, sind diese eher den besonders eitlen Dienern Umandias vorbehalten.