Malran: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Evergore Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Kategorie hinzugefügt)
 
K (1 Version importiert: ,)
 
(kein Unterschied)

Aktuelle Version vom 15. Januar 2015, 00:46 Uhr

Malran ist eine seltene Variante des Marmors, einzigartig wird er durch seine blutrote Färbung.

Entstehung

Für gewöhnlich entsteht Marmor aus Kalksteinablagerungen, die sich unter hohem Druck und Temperatur unterirdisch umwandeln. Ursprünglich scheint Malran gewöhnlicher Marmor gewesen zu sein, der sich jedoch verfärbte, als der Finger des Gottes Metarian nach seinem Duell mit Kordan, dem Gott des Feuers und des Wahnsinns, zu Boden fiel und sein Blut in die Erde sickerte.

Natürliche Vorkommen

Der einzige bekannte Fundort für Malran in Endurias ist das Malrangebirge im Süden des Landes. Dort wurde das Gestein zur Zeit der Elascar in großen Mengen abgetragen und ist heute nur noch in geringem Maße natürlich vorhanden.

Verwendung in Gebäuden

Der Elascar Helra hul Galach ließ seinen Turm auf Metarians Finger, einem Berg des Malrangebirges, aus dem roten Marmor errichten und verwendete dafür den Großteil des damals bekannten Vorkommens. Die Siedlung der Zwerge, die dort für ihn arbeiten mussten, bekam jedoch von dem kostbaren Gestein nichts zur Verfügung gestellt, sodass der heute in Trümmern liegende Turm das einzige Gebäude bleibt, das zum größten Teil aus Malran gemauert wurde.

Weiterhin wurden einige Bodenplatten in der Königlichen Akademie zu Yath d'Oloth aus Malran gefertigt.

Bluterz

Bluterz, in Fachkreisen auch Malraniterz genannt, entstand zeitgleich mit dem roten Marmor aus Kupfererzen, deren Adern im Malrangebirge lagen. Das extrahierte Metall, Blutkupfer oder Malranit, ist selbst bei natürlichen Temperaturen sehr weich und wird daher und aufgrund seiner Seltenheit nicht mehr zum Schmieden von Waffen oder Werkzeugen verwendet, sondern überwiegend zur Herstellung von Schmuck. Wie man aus dem Erz das blutrote Metall macht, ist jedoch noch immer Geheimnis der Mönche im Kloster Metarians, das ebenfalls im Malrangebirge sitzt. Bei herkömmlichen Schmelzmethoden verliert das Metall nach dem Erhitzen seine eigentümliche Farbe und zurück bleibt nichts als gewöhnliches Kupfer.