Kategorie:Bandrakon

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Spieldaten

Zweite Welt des Onlinebrowser-Games Evergore, auch Beta genannt.

Die Hauptstadt dieser Welt hießWehrbrucken.

Schließung der Welt gemeinsam mit Ankrador im November 2008


Sprache

Die allgemeine Sprache in Bandrakon ist Bandrakaans und hat ihre Ursprünge im Zwergisch-gnomischen. Als die Menschen ins heutige Bandrakon kamen und die Beziehungen zwischen ihnen und den Zwergen des schlafenden Bergs und den Gnomen immer intensiver wurden, entstand zunächst eine gemeinsame Handelssprache zwischen den Völkern. Die Menschen nahmen dabei einen Großteil der zwergisch-gnomischen Sprache in die eigene auf und glichen Grammatik und Schreibweise an. So fiel der Übergang ins Bandrakaans den Gnomen und Zwergen nicht sonderlich schwer. Die Menschen hatten ebenfalls wenig Probleme damit, die neue Sprache zu erlernen und von Generation zu Generation verbreitete sich Bandrakaans mit der expandierenden Population der Menschen über das Land. Eine letzte große Änderung erfuhr Bandrakaans in der Zeit unter der Herrschaft der Elfen in Wehrbrucken. So wurden viele elfische Vokabeln hinzugefügt sowie eine Verfeinerung der Grammatik und des Zahlensystems. Die Neuerungen breiteten sich zunächst nur schleppend aus, was zum einen an der Ablehnung gegenüber den Elfen lag und zum anderen, daß es sich vornehmlich um Hof- und Verwaltungssprache handelte. In den äußeren Gegenden abseits von Wehrbrucken oder anderen großen Städten herrschte also noch lange Zeit "Alt-Bandrakaans" vor.

In der heutigen Zeit sprechen die Völker in Bandrakon und seinen Grenzen und auch darüber hinaus üblicherweise Bandrakaans, während die Zwerge, Gnome und Elfen untereinander auch noch ihre alte Sprache sprechen können. Bei den Halbelfen hängt es davon ab, ob sie unter Menschen oder Elfen aufgewachsen sind. Die alten menschlichen Sprachen sind in Bandrakon nahezu ausgestorben und werden nur von wenigen Exemplaren gesprochen. Im Westen um Landavar und in Wehrbrucken und seiner unmittelbaren Umgebung wird ein elfischer Dialekt gesprochen, im Süden und Südwesten herrschen gnomische und zwergische Dialekte vor. In den südöstlichen Grenzlanden hört man deutlich Alt-Bandrakaans heraus, während sich der Norden wiederum die Aussprache der ursprünglichen menschlichen Sprache bewahrt hat.


Das Ende der Welt

Bandrakon, 31. Dervon 758 nach Theldars Opfer:


Dies sind die letzten Worte des Geschichtsschreibers Erevu, die wohl eine der wenigen Schriften darstellen die den Untergang der Welt Bandrakon überlebt haben.


Dies sind wahrlich unsere letzten Tage. Es ist unabwendbar, wir können es alle sehen. Tag für Tag verdunkeln sich die Wolken, bedecken mit ihren Schatten den Himmel. Alle Tiere und die anderen Kreaturen, die auf dieser Welt wandeln haben bereits das weite gesucht.
Ich kenne bereits die Prophezeihung. Zunächst wird sich der Himmel verdunkeln. Taglang, nein, wochenlang werden wir keine Sonne mehr zu sehen bekommen.
Die Tiere, werden fliehen und sich vergebens nach Horten umsuchen.
So stand es geschrieben und so ist es passiert.
Als nächstes werden die Kreaturen der Finsternis aus dem Schlaf erwachen.
Orks, Fledermäuse, Goblins, Trolle, Werwölfe, Drachen...
Sie werden aufstehen und gemeinsam das gute Leben vernichten.
Sie werden nicht alles vernichten können doch wird eine lange Zeit des Grauens anbrechen.
Aber wir werden nicht alle grausam ermordet werden.
Nur die Diebe und Verbrecher werden auf diese elende Weise sterben.
Wir, deren Herz rein ist, werden von Mutter Natur selbst gerufen.
Flutwellen werden die Menschen und Gnome an den Küsten erschlagen, ins Meer hinausziehen und sie dort ertränken.
Vulkane, ihr Zorn wird die Zwerge und Menschen in den Bergen vernichten.
Glühendes Lava wird ihre Haut verbrennen und die giftigen Dämpfe werden die Mienen ausräuchern.
Waldbrände werden die Elfen aus ihren sicheren Wäldern treiben.
Doch sie werden sich nirgends verstecken können.
Donnergeröll wird sie in den Lüften zerfetzen.
In den Städten der Menschen und Halbelfen werden Erdbeben alles vernichten.
Unter den Trümmern werden sie begraben werden.
Die Erdbeben werden es auch sein, die das giftige Gas das unter unserer Welt liegt -die Luft der Unterwelt - an die Oberfläche bringen.
Keine Kreatur kann dieser Welle des Todes entfliehen.
Die Götter werden uns nicht retten.
Wie elende Hunde werden sie aus ihren Häusern halten.
Oh Welt, warum willst du verderben?
Warum willst du nicht mehr leben?
Was haben wir getan, dass du uns so elend bestrafst?
Nichts haben wir getan, das dieses Schicksal rechtfertigen würde!
Doch können wir auf Gerechtigkeit hoffen?
Nein, wir sind nur unwichtige Kreaturen, von den Göttern geschaffen.
Sie entscheiden wann wir leben dürfen und wann wir sterben dürfen.
Ich möchte nicht sterben, aber es ist unabwendbar...
So ist es prophezeit worden. Nicht von einem Spinner, sondern von den Göttern selbst!


Aus Erzählungen ward auch die Geschichte der Schreiberin Ran überliefert:

Die Nacht brach herein. Die Dunkelheit nahm der Sonne ihr Licht und tauchte die Welt in eine ungewöhnliche Stimmung. Tod und Verrat, Leid und Schmerzen ließen die Leute in Kummer sinken. Berge von Flammen waren in den Dörfern ausgebrochen. Räuber und Diebe klauten aus den einsturzgefährdeten Häusern die letzten Habseligkeiten der vertriebenen, getöteten und gefangenen Leute. Doch da sah man eine lange Karawane von schwarzen Gestalten einen dünnen Weg entlang laufen. Pferde zogen große Kutschen und das Licht der Fackeln war so klein wie möglich gehalten. Das Herz blieb einem stehen, wenn man sie erblickte: Die dunklen Diener Hakuls. Nein, es waren keine Menschen, Elben oder andere Geschöpfe, die schwarze Umhänge trugen. Es waren die Gefürchteten und Gepeinigten, die Leidenten und Verachteten, die sich zusammen geschlossen hatten, um die Welt in völlige Dunkelheit zu tauchen. Das allerwichtigste dieser vertriebenen, gefangen genommenen Dorf- und Stadtleute verschwand: Die Hoffnung. Schreiend und weinend hörte man sie, die angekettet in den fahrenden Gefängnissen saßen. Doch die ein oder andere finstere Gestalt bemerkte, dass in einem der Wagen die Hoffnung noch nicht ganz erlöscht war. Eine kleine Elfe, weinend, saß zwischen erwachsenen Wesen ihrer Welt Bandrakon, die entweder auch weinten oder um Vergebung bettelten. Aber eine saß still schweigend mit stolzen Blick dort. Sie wusste nicht, was mit allen passieren würde, aber sie wusste, dass sie mit Ehre und Stolz sterben würde. "Bitte hör auf zu weinen. Davon werden meine Ohren ganz taub!!", sagte sie zu dem kleinen Mädchen gewandt. Doch sie, immer noch schluchzend, antwortete: "Wo...sind meine Eltern? Wo...ist mein Bruder?...wo sind sie alle?" Große kullerrunde Tränen rannen Ihr übers Gesicht. Plötzlich sahen alle, wo sie sterben würden: Eine große Schlucht tat sich auf. Heiße Feuerbälle sah man hineinfliegen...und große Flammen wieder hinaus kommen. Die Erwachsene schlüpfte, wie als wäre sie schon die ganze Zeit losgekettet, aus den Metallfesseln und befreite die Kleine. Gerade, als der Wagen am abstürzen in das Flammenmeer war, sprang sie mit ihr heraus und landete, ohne große Schwierigkeiten, auf einem noch grünen Fleck Gras. Sofort stürzten sich die schwarzen Getsalten auf sie. Sie nahmen sie in die Mangel, fesselten sie. Doch, wo war die kleine Elbe hinverschwunden? ...'Flieh kleine Elfe, flieh!!! Renn, finde den weg in das andere Land. Suche ihn und trete in das junge Reich Dunladan ein...' Diese letzten Worte ihrer Retterin schossen der jungen Elfe immerwieder durch den Kopf, als sie durch den finsteren Wald rannte.


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