Elesh Ti: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Wiesen und Wälder um Elesh Ti gelten als ungefährlich für Reisende und Wanderer. Wagt man sich indes einige Wegstunden in Richtung Westen, sollte man sich gut bewaffnen, denn dort treiben gefährlichere Monster und Unholde ihr Unwesen.
 
Die Wiesen und Wälder um Elesh Ti gelten als ungefährlich für Reisende und Wanderer. Wagt man sich indes einige Wegstunden in Richtung Westen, sollte man sich gut bewaffnen, denn dort treiben gefährlichere Monster und Unholde ihr Unwesen.
  
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2022, 22:17 Uhr

Elesh Ti, so wie es von einer namenlosen Künstlerin auf Pergament gebannt wurde. Bei genauerer Betrachtung ist es zweifelhaft, ob sie die Stadt jemals mit eigenen Augen erblickte oder sich an einer groben Beschreibung orientierte und ansonsten ihrer Fantasie freien Lauf ließ.

Elesh Ti

Ganz im Südosten Ikandurs, auf einer Ebene vor den Salzklippen, liegt die alte Festung Elesh Ti, im Volksmund auch „die Burg“ genannt. Sie verdankt ihren Namen einer alten elfischen Legende, in der ein König namens Ti seiner Frau Elesh ein Bollwerk zum Brautgeschenk machte, weil sie einmal beiläufig erwähnte, dass sie sich vor den Ungeheuern in der Welt fürchte. Noch heute regiert eine Nachfahrin von König Ti über das Land, Königin Elywa gilt als gerechte Herrscherin und wird von ihrem Volk geliebt.

Es heißt, die inneren Mauern der Burg Elesh Tis seien vierhundert Jahre alt, doch würden sie heute keiner Belagerung durch eine Armee mehr standhalten. Die einst prächtige Burg ist verwittert, ihr Holz und Stein brüchig. Salzige Winde von der See im Osten peitschen über das flache Land und haben der Festung übel mitgespielt. Für die Bewohner Elesh Tis jedoch ist die Festung nach wie vor Inbegriff sicheren Schutzes vor den Kriegsflotten aus dem Osten, die einst Ikandur heimsuchten. Damals war die Burg der einzige Zufluchtsort der Bewohner, während alle anderen Städte des Landes vollständig zerstört wurden.

Noch heute spiegelt der vorgelagerte Burghof, gesäumt von eindrucksvollen Pappeln und wettergeschützt von der großen Burg, etwas von dem Glanz der alten Tage wieder. Hier werden Turniere abgehalten, so manch ein Strauchdieb an den Pranger geführt und Feste gefeiert – wenn sie auch nicht mehr ganz so ausschweifend sind, wie vor einigen hundert Jahren. Ein Teil des Burghofes wird als Markt genutzt, an dem jeden Tag Händler ihre Waren feilbieten. Am nördlichen Rande, im Schatten der Pappeln, finden sich die besten Tavernen und Gasthäuser der Stadt. Die Zeiten des Krieges liegen lange zurück und die Bewohner Elesh Tis sind über einige Teile des westlichen Vorlands – dem Burgenvorland – sesshaft geworden. Die äußeren Mauern mussten daher einige Male erweitert werden und verloren so nach und nach immer mehr von der Größe und Pracht des ursprünglichen Walls, der die Burg einst schützte.

Die Wiesen und Wälder um Elesh Ti gelten als ungefährlich für Reisende und Wanderer. Wagt man sich indes einige Wegstunden in Richtung Westen, sollte man sich gut bewaffnen, denn dort treiben gefährlichere Monster und Unholde ihr Unwesen.