Adalok

Aus Evergore Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Adalok
Feuervogel
Adalok klein1.jpg
Geboren am 29. Griara 732
Gottheit:
Glauben: 10 Götterglauben - Dualismus
Profession: "Schurke", Barde
Rasse: "Halbelf"
Aussehen:
Augen: schwarz/lila
Haar: schwarz


"Was für ein Wächter ist dieser Kerl, der glitzernden Dingen nicht widerstehen kann ? Was für ein Dieb ist jener, der diejenigen, die Hilfe verlangen und die es seines Erachtens benötigen, beschützt? Was für ein Barde ist er, der meist im Stillen ungehörte Klänge spielt ? Was für ein Künstler muss derjenige sein, der in nicht besonders langlebige Tischplatten zwielichtiger Tavernen seine Werke ritzt ?

Das bin nur ich. Adalok Feuervogel..."


Übersicht

Name: Koladath´cil Agahar Hysperion Zhéra´lazáth os´ Aelaesadi (wie: Kool a daß sil Agaa har Hüüss perion ßeraa laß att oss Älää sadi)

Rufname: Adalok, Adalok Feuervogel, Ada

Geschlecht: männlich

Alter: 31, geboren am 29. Griara 732, meist geschätztes Alter ist eher 20

Haare: schwarz, fast hüftlang, wenig lockig, seidenweich, unantastbar für Fremde

Augen: schwarz, mit einem leicht lila Schimmer darin und ab und zu seltsam komplett schwarz (zum Beispiel beim intuitiven Zaubern) was mittlerweile fast nur noch so ist ...

Teint: hell, höchstens bisschen gebräunt, makellos

Merkmale: Schnittnarben an den Handgelenken, es bräuchte nicht viel Aufwand um mich als eine überzeugend wirkende Frau zu verkleiden

Besondere Merkmale: Am Auffälligsten sind wohl die schwarzen, fledermausartigen Flügel, die oben "Hörnchen" haben und der wunderbare Schwefelduft, der beim Zaubern entsteht. ( *** In aktuellen RP´s sind sie allerdings wieder verschwunden)Ich sehe nachts im Dunkeln ähnlich wie eine Katze, dafür tut mir direktes Sonnenlicht oder zu starkes Kerzenlicht in den Augen weh. Hitze und Feuer macht mir weniger aus, dafür hasse ich die Kälte.


Gewicht: ca. 75 kg

Größe: ca. 1. 87 m

Statur: schlank, gelenkig und biegsam, aber auch durchaus kampftrainiert

Sternzeichen: geboren unter dem Zeichen der Schneiderin

Geburtsort: Burg Aelaesadi, viele Tagesreisen südwestlich von Eleorath

Beschreibung und Charakter

Ich heiße Koladath´cil Agahar Hysperion Zhéra´lazáth os´ Aelaesadi , doch mag ich nicht, wenn man meinen richtigen Namen nennt, da ich ihn einfach nicht leiden kann. Also nennt man mich einfach Adalok. Ich bin weder ein großer Krieger, noch ein vielbesungener Held, denn ich halte mich lieber irgendwo im Verborgenen, wenn ich nicht gerade selbst Lieder singe oder Geschichten erzähle. Ich bin wohl sowas wie ein Halbelf, auch wenn ich mich mittlerweile frage, was die andere Hälfte sein muss. Schaut doch nur mal meine herrlichen Flügel an, die eigentlich zu überhaupt nichts taugen, außer sämtliche Leute zu beeindrucken, was ich eigentlich am allerwenigsten gebrauchen kann.( Gut, mal ausgenommen, Leute die ich wirklich beeindrucken will, wie hübsche, junge ... äh ....) Wenn ich bloß wüsste, wie man fliegt ... Nun ja, aber das ich ein Halbelf sein muss, sieht man eindeutig, auch wenn ich selbst meistens behaupte, meine Ohren seien "nicht mal ansatzweise spitz"...

Eigentlich mag ich alles, was irgendwie mit Bäumen zu tun hat, denn ich klettere gerne, schnitze auch sehr gerne aus dem Holz nette Dinge wie zum Beispiel knuffige Fabelwesen oder auch mal Pfeifen. Ja, eigentlich rauche ich sehr gerne Pfeife und trinke Alkohol, wobei besonders der Alraunenschnaps meine Fantasie und den Tatendrang beeinflusst. Ich bin aber kein Säufer, ich bin ein Genießer. Ich mag schöne, junge ... Personen, die ein wenig naiv wirken aber meist ist das nur harmlose Schwärmerei, die sofort wieder verflogen ist. Dank meiner Neugier kann ich nicht widerstehen, Wissen, Geheimnisse und Wahrheiten zu finden und zu erforschen, selbst wenn es mich das Leben kosten kann. Ich liebe den Klang düsterer, tränenschwerer Musik, unheimliche und besonders heitere Geschichten und Gedichte, entspannende Bäder in heißen Quellen, den Wind und die Sterne, Feuer und den wunderbaren Geruch nach Schwefel, generell die Natur und die Jagd auf irgendwelche abscheulichen Monster und fiese Gestalten, Abenteuer und alles was irgendwie glänzt und glitzert. Oft ist das Schmuck oder schöne Kleidung und auch wenn ich mal vor einem Schaufester mit hübschen Frauenkleidern stehen sollte: Es ist wirklich harmlos. Ich schaue ja nur... meistens jedenfalls.

Alles in Allem, auch wenn es ein wenig arrogant oder eingebildet wirkt... Ich glaube ich bin ein wirklich ziemlich besonders gutaussehender junger Mann, großgewachsen und schlank, doch auch nicht schwächlich.

Ich liebe meine langen, etwas lockigen schwarzen Haare und werde ziemlich böse, wenn irgendwas damit nicht in Ordnung ist. Ich laufe meist in dunklen Schnürenhemden und Lederhosen rum, eben Kleidung, wo man möglichst beweglich und ungehört bleiben kann und habe immer ein Schwert als "sichtbare Bewaffnung" dabei, egal wo ich hingehe. Aus Erfahrung weiß ich, dass aber auch noch andere, normalerweise versteckte Waffen immer griffbereit sein müssen, sonst könnte man im nächsten Augenblick verloren sein.

Für mich ist nicht wichtig, woher jemand stammt, in welchen Verhältnissen er aufgewachsen ist oder an was er glaubt. Wichtig ist für mich die Person, die ich kennenlerne, wie sie sich mir gegenüber verhält und ihre Taten. Ich kann sehr nachtragend sein, bin vielleicht manchmal etwas aufbrausend und störrisch, aber wer mich kennt und mag, weiß dass es auch "Anders" geht ...

Tieferer Blick in den Charakter

Beruf: Abenteurer, Jäger (abscheulicher Monster und finsterer Banditen natürlich), Wächter ("Wann haben diese Leute eigentlich Wachwechsel? Hey, ich bewache die Wachen, also bin ich Wachen-Wächter"), Holzbildhauer, Gelegenheits-Barde, "Dingebeschaffer" und dies und jenes. Je nachdem wie es mir gerade beliebt ...

Kampfstil: Nah- und Fernkampf, vorwiegend mit dem Schwert und auf einer Jagd auch mal mit dem Bogen aus Distanz. Im Nahkampf bevorzuge ich allerdings leichte und handliche Waffen. Ich benutze gerne zu dem einhändigen Schwert zusätzlich einen Dolch.

weiteres Training: Feuer- und Luftmagie ist eher intuitiv und schwarz, von netten "Nebeneffekten", wie dem noch sehr harmlosen Schwefelgeruch, Ruß und manchmal schlimmeren Sachen begleitet und unberechenbar im Gebrauch, was natürlich nicht bedeutet, dass ich es nicht ausprobieren würde ....

Waffenumgang: Ich verlasse mich lieber auf Geschick, Eleganz und jegliche gute Gelegenheit, meinen Gegner zu überraschen, als auf plumpe Stärke und rohe Waffengewalt, selbst wenn es meistens bedeutet, meinem Gegner nicht direkt gegenüberzustehen ...

"Selbsteinschätzung": stimmungsabhängig, stur, frech, freiheitsliebend, neugierig, humorvoll, düster, nachdenklich (*** Chaotisch Neutral mit leichtem Hang zum "Guten" )

Glauben: Es ist schwierig, meinen Glauben in so einfache Worte zu fassen. Man könnte es vielleicht damit beschreiben, dass ich an die zehn Götter glaube und an das Gleichgewicht im ewigen Kampf der Kräfte dieser, wie er sich auch in unserem Sein widerspiegelt. Vielleicht kann man meinen Glauben "abgestuften, philosophischen Dualismus nennen": Wo Licht ist, muss es auch eine Dunkelheit geben und ganz sicher alle möglichen Schattierungen von Graustufen, denn getrennt voneinander verlieren sie an Bedeutung. Würden die dunklen Götter je den Kampf für sich gewinnen, wäre Zerstörung die Folge. Würde die lichte Seite gewinnen, wäre Schöpfung die Folge. Wenn etwas nur zerstört, kann nichts mehr existieren, ebenso wie eine unendliche Schöpfung. Die Vernichtung von allem was "ist" wäre die Folge. Dennoch bin ich eher zum Chaos geneigt und die meisten Anhänger der lichten Götter sind mir zu spießig. (*** Ja, ich kann nicht leugnen, von diversen Fantasyromanen beeinflusst zu sein, wie zum Beispiel *Werbung vermeid*)

Schmuck und besonderer Besitz: Ich habe ein paar Schmuckstücke, darunter mehrere irgendwie magische Ringe (Siegelring meiner Familie, "Freundschaftsring von Sepaidra", "Seelenring" von Avalia), ein Amulett von meiner Mutter und eines von Azura Debonaire, das die drei Monde zeigt. Insgesamt kann man an beiden Ohren verteilt 7 (nicht magische) silberne Ohrringe zählen und an jeder Brust ist ein zackiger Ring zu sehen. Desweiteren gibt es noch die feurige Nachtmahrstute Yahramoth in Yaramer und das ehemalige Piratenschiff "Black Lady"...

Herkunft und andere Personen

Mutter: Nebell, fast menschliche (ihre Mutter war Halbelfe) seherische Hexe und hervorragende Alchemistin, anscheinend mittlerweile verstorben (*** NSC )

Vater: Aspearon, aus der Linie der vorwiegendend elfischen Aelaesadi Magierfürsten, Meister der Elementarmagie und noch mehr... (*** NSC)

Geschwister: Nethcuel, mein älterer Zwillingsbruder. Ähnlich im Aussehen vielleicht, aber unterschiedlich im Charakter. Wenn ich mehr "Chaos" und "heimlich" bin, ist er eher "Ordnung" und "kriegerisch - paladinös" (*** NSC ) Und dann gibt es noch die Schwester meines Herzens, meine Seelenschwester Bella Donna

Verwandtschaft: Meine Mutter entstammt einer Familie, die viele Heiler und Seher hervorgebracht hat. Diese Leute wandern - wenn sie nicht gerade rumfluchen oder zaubern - irgendwie in Träumen oder Visionen umher und sehen "Dinge die waren", die "sein werden" und "vielleicht könnten". So oder so ähnlich wurde es mir zumindest erklärt und ich selbst hatte auch schon den ein oder anderen komischen Traum oder Vision.

Wie meine Mutter meinen Vater kennenlernen konnte, ist mir allerdings nicht bekannt. Fest steht, dass sie irgendwann in der Burg der Familie meines Vaters eingezogen ist. Die Familiengeschichte meines Vaters ist beginnt mit den Worten: "Dunkelheit und Schweigen. Die Vergangenheit ist in Schatten gehüllt." und namentlich erwähnt zuallererst mit "Ragnazhar -irgendwas- Zhéra´lazáth von Aelaesadi" bekannt und reicht bis irgendwann zur späten Herrschaft des vor-vorletzen Königs Regor II. Malkin zurück, was also schon eine ganze Weile her ist. Das war etwa zu der Zeit, als es wohl irgendwelche Probleme mit Nekromantie und Schwarzmagiern gab und die ersten Prozesse und Anklagen begannen, was wohl auch meinen Ahn -einen Fürst, der Titel und Land durch irgendwelche Verdienste bei Adeligen bekam- und dessen Familie aus ihrer ursprünglichen Heimat weggehen ließ (nicht überall in der Bevölkerung waren Magier wohl generell gerne gesehen, naja, "Leute reden nunmal" und so) und die Burg "Immerschatten"- später in elfischen Dialekt "Aelaesadi" umbenannt- errichten ließ. Seitdem gab es eben die Burg Aelaesadi, gelegen in einem netten Tal, unweit vom Gebirge und mehrere Tagesreisen vom heutigen Eleorath entfernt.

Naja... Diese Fürsten von Aelaesadi haben also da gewohnt und in den vielen Jahrhunderten ihre Kinder vorwiegend selbst als Lehrlinge in magischen Fähigkeiten unterrichtet und immer mehr Zeug in den Räumen und Kellergewölben zum Studieren und herumexperimentieren untergebracht, als man wohl vermuten kann - nur mich natürlich nicht. Mich hat man nicht unterrichtet. Es hieß, ich wäre zu unberechenbar und zu gefährlich im Umgang mit Magie und dergleichen. Ob die Linie der "Magierfürsten von Aelaesadi" somit austerben wird ? Wer weiß ? Mein ach-so-lieber -und - verehrter Bruder hat nämlich auch nichts mit Magie am Hut. Tja... ich durfte ja nicht, dabei wäre ich sicher ein guter, wissbegieriger Schüler geworden und hätte auch sicherlich aufgehört, alchimistische "Dinge" in die Luft zu jagen oder irgendwelche Pulver und deren Wirkung heimlich ausprobieren zu müssen. Außerdem ist es doch nur natürlich, das ein geschlossener Bereich der Bibliothek, wo ein imaginäres "Verboten" draufsteht, garantiert nicht vor mir sicher bleiben kann ... Oh, irgendwann, warte nur Vater - aber ich schweife ein wenig ab.

Eine andere Frage, die ich nie beantworten konnte, ist, woher meines Vaters Vater eigentlich stammt. Meine Großmutter war eine launische, aber anscheinend sehr schöne Magierin, die sich mit Dämonologie befasst hat. Vorgeblich, um sie zu bannen, natürlich. Wer es glaubt... Vor einiger Zeit tauchte dann auch noch ein seltsamer junger Mann mit feuerroten Haaren und pupillenlosen schwarzen Augen - die meinen so sehr ähneln - auf, der behauptete, viele Jahre den Platz des magischen Vertrautentieres - einer Krähe- meiner Mutter angenommen zu haben und zur "Familie" meines Vaters zu gehören. Wie genau, soll ich schön selbst rausfinden. Na toll. Wenn diese Verwandtschaft einen nicht mal umbringt, dann wenigstens um den Verstand ...

Freunde: Irgendwie hatte ich viele weibliche Freunde. Sepaidra - sowieso. Bella - ist wie eine Schwester und viel mehr. Tamarah, Avalia, Azura, Thordis... Aber auch die anderen Leute in Yaramer schätze ich sehr als "gute Bekanntschaften", vielleicht sogar auch Freunde. Ah und dann ist da noch Farandal. Er ist auch mein Freund, auch wenn .. naja, egal. Ansonsten gibt es noch zwei Freunde, Serion, den Sohn eines Schneiders aus Ponte Ari und Eltharion, einen halbelfischen Barden, die sich mittlerweile in Eleorath aufhalten. (*** Die Beiden sind NSCs) Ich mag Freunde, oberflächliche Leute für einen Abend sowieso. Für mehr und tiefe Freundschaften bin ich nur etwas "unzutraulich" anfangs. Aber was erwartet ihr schon von mir ? Schaut doch mal meine Geschichte an. Ah.... die Geschichte, da ist sie...

Geschichte

Ich wuchs auf an einem Ort voller abscheulicher Finsternis. Schatten und Gelächter böser Geister und Dämonen der alten Magierfürsten Aelaesadis - naja, vielleicht auch nur jene meiner Eltern- jagten mich durch die Gänge meines Heims. Jene Eiseskälte, die dort vorherrschend war, ließe sich nicht mit Worten, die von sterblichen Wesen geformt werden können, beschreiben. Man hasste mich. Man schlug mich. Man sperrte mich ein. Man demütigte mich nur, wo es nur ging ... und nie war ich gut genug. Nicht mal darin, anständig geschlagen und gedemütigt zu werden und eingesperrt zu bleiben, war ich zu gebrauchen.


Also so ungefähr war wohl meine Kindheit. Vielleicht neige ich auch ein wenig zur blumigen Übertreibung, wer weiß ? Naja, jedenfalls war ich nicht gut genug darin, eingesperrt zu bleiben und lief dort weg. Vielleicht knackte ich auch einfach nur das Schloss des Burgkellers, worin mich meine Mutter nach einer Bestrafung meines Ungehorsams vergessen hatte ...

Nachdem ich also mittellos und voller Trauer und Zorn über meine verständnislose Familie von meinem wenig geliebten Zuhause, einer uralten, trostlos-grauen, zugigen Burg, fortgelaufen war, lebte ich als Straßenjunge mehr oder weniger in den dunklen Gassen Eleoraths, bis mich ein elfischer Barde in die Lehre nahm - zumindest bis er ermordet wurde. Noch heute sehe ich in unruhigen Träumen seine blutgetränkten goldenen Haare, kann ihn nicht erreichen, so sehr ich auch renne ... aber genug davon.

Dann traf ich auf meine erste Gilde, die damaligen Mitglieder der nun längst schon untergegangenen „Lords of Hell“, welche mich mit Freuden in ihren Reihen aufnahmen. Ich wurde ohne dass sie wenig Überredungskunst anwenden mussten, einer von Ihren, trotz meiner Jugend. Eine zeitlang nannte ich die Stadt Hellfire meine Heimat. Dort lernte ich allerdings meine Freundin Yahramoth, eine Nachtmahrstute kennen, die mich bis heute begleitet. Irgendwann erkannte ich aber, dass ich dort nicht glücklich sein konnte. Meine Auffassung über Gerechtigkeit, Licht und Dunkel entsprach nicht der Ihren und so gelangte ich nach meinem Austritt zum „Orden von Mahrys“. Sie, die Göttin und deren Anhänger glaubten daran, dass weder das Eine, noch das Andere unabhängig voneinander existieren kann. „Ohne Licht keine Dunkelheit“. Dort fühlte ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit geborgen und glücklich. Eine Idylle, die trügerisch war, denn schon bald kam es zu Ereignissen, die mich fortbrachten von dort. Dunkelheit legte sich für mich über das malerische Dorf der Kinder der Mahrys und ich konnte einfach nicht zurückkehren, auch wenn es mir um so Manches sehr Leid tat...

An der Seite meiner Seelenschwester Bella Donna, die ich dort kennenlernte, begab ich mich auf einen unbestimmten Weg, eine Reise, deren Ziel mir so fern und unbekannt war, wie eine Heimat. Ihr Weg führte sie zu den „Nachtkindern“, jenen, die auch mich respektierten und achteten, als würde ich zu ihnen gehören. Ich bewunderte ihren Kampfgeist und ihre Stärke, ihren Zusammenhalt, dachte aber nie bewusst daran, mich ihnen anzuschließen, selbst wenn ich sowieso die meiste Zeit dort verbrachte. Eines Tages legten sie mir jedoch nahe, bei ihnen zu bleiben und schloss ich mich ihnen also doch für eine Weile an ...

Später traf man mich oft bei Freunden, wie Tamarah und Sepaidra, den "Bewahrern der Wege" in der mittlerweile auch schon wieder verfallenen Stadt Ponte Ari an, die einst auch Mitglieder des alten Mahrysordens waren, der laut ihren Worten verraten und vernichtet wurde, an. Ich ging zurück nach Eleorath, wo ich selbst eine Gilde Saestyl gründete. Es ist allerdings mehr so eine Art "Dinge- und Informations- Beschaffungs- Unternehmen", die Tätigkeiten verschiedener Art annimmt. Nun, das sind dann eher so Tätigkeiten, die ich eben ganz gut kann und mag. Von der Hauptstadt aus zog es mich dann für einen Auftrag in die Schwarzen Mark (Yaramer), wo ich auch noch eine ganze Weile als "Dauergast" wohnte, bis wir dort den Stadtratposten und somit eine eingene Gildenhalle erhielten. Aus persönlichen Gründen gab ich dies´alles jedoch wieder auf, befinde mich nun wieder in Eleorath, bereit für Neues. Lehrlinge kamen und gingen, verrieten und verschwanden heimlich. Nur Thordis betrachte ich immer noch als Freundin und freue mich, als sie als angehende Priesterin beim Schwarzen Stern einen Platz gefunden hatte. Nachdem dann auch Chaz davongeflogen war, der mir so viel bedeutet hatte, wusste ich nicht mehr was die Zukunft bringen mpchte. Da wären vielleicht nur Finsternis und verstummte Saiten gewesen, doch da die Elfe Lee bei mir war und ich an Bella denken musste, fühlte ich auch das Licht. Meine Seelenschwester begleitete uns schließlich, doch ihre Finsternis seit Bragors Tod war viel größer, als meine eigene. Ich konnte sie nicht ins Leben zurückführen und irgendwann verschwanden sowohl sie, als auch Lee.

Mehr muss nicht gesagt werden an dieser Stelle. Möge die Zukunft entscheiden, was hier geschrieben stehen wird ... oder auch nicht.



(*** Woher er soviel über Familiengeschichte und das alles weiß ? Sein Vater hat die Bücherei mit vielen staubigen Dingern aus Langeweile neu geordnet und einige neue Werke mit der Geschichte dieses Ortes verfasst. Somit floss solches Wissen in den gewöhnlichen Geschichtsunterricht der Kinder ein. Außerdem ziert heute noch die Bibliothek der Burg ein langer Schriftzug mit einigen Worten ihres Erbauers)

( *** All das was hier geschrieben steht, verrrät er natürlich nicht gerade jedem Dahergelaufenen beim Kaffeekränzchen, wenn überhaupt nur Freunden und Leuten, denen er sein Vertrauen schenkt oder dieses Wissen eben anders herausgefunden wird (Folter, umfassendes Wissen über regionale Geschichte, alle möglichen Magier des Landes, Nachforschungen ... ))


Anmerkungen sind mit *** gekennzeichnet und Text und Bilder sind selbst entworfen


Adalok burg ganzklein.jpg Ach hätt´ich doch Flügel...
Zu fliegen zur ewigen Sonne
Um wieder zu brennen
In herrlich feurig Lichtermeer